„….Das rockt hin und wieder recht anspruchsvoll, swingt in manchen Momenten sogar bedingungslos.“

Jörg Konrad, Jazzpodium

Wer die Hüften zu jazziger Musik bewegen will, sollte bei Thomas Bracht reinhören. 

Auf der CD „Unterwegs“ kreuzt der Tastenmann und Komponist von der Mosel

pfiffig zwischen Rock pop und Jazz. Kernige Tieftonriffs treffen auf luftige Keyboardmelodien, moderne Dance und zeitlose Rock-Grooves; zugleich erquicken kunstvolle Improvisaionen und Stolperrhythmen den Jazzfreund. Bei diesem süffigen Mix lässt sich Bracht neben den Triopartnern Tobias Fritzen (Bass) und Konrad Matheus (Schlagzeug) unter anderem von Sven Decker (Saxofon, Klarinette), vom New Yorker Jerome Goldschmidt (Percussion) und vom Posaunen-Star Nils Wogram unterstützen.“ 

Stefan Uhrmacher, Saarbrücker Zeitung

„Mit elektronischen Effekten eröffnet „Freedom Nature Dance“. Dabei kann man schon an House und Techno denken, insbesondere angesichts der nicht nur rhythmischen Redundanzen. Über diesen schweben die dumpfen Klangwolken, die die Bläser erzeugen, darunter Sven Decker am Tenorsaxofon und Nils Wogram an der Posaune. Das Stück klingt frisch und gleicht einer Aufforderung zum Tanzen: „Shake your bones“. Ähnliches muss man auch zu anderen Songs anfügen, die durchaus mit Elementen von House und Techno spielen.“

„Der ECHO-Preisträger Nils Wogram verleiht der Produktion ihre unverwechselbare Klangfarbe. Der in Köln beheimatete Saxofonist Sven Decker, aus der modernen Essener Schule kommend, gilt als einer der innovativen jungen Wilden auf dem nationalen und internationalen Jazzparkett. Die besondere Besetzung mit Percussions und Schlagzeug hebt die einzigartige Klangwelt der Veröffentlichung nur hervor.

„Man könnte von einer sehr gelungenen Melange sprechen, bei der verschiedene Strömungen von Jazz und Rock eine wichtige Rolle spielen.“

„Gewinnt man vielleicht so die Generation U30 für den Jazz der Gegenwart?“

Ferdinand Dupius-Panther, Jazzhalo

Der Komponist und Pianist Thomas Bracht aus Traben-Trarbach (* 1970) hat ein sehr gelungenes, aufregendes Album mit neun eigenen Kompositionen veröffentlicht. Es trägt den Titel „unterwegs“. 

Auf dieser fast 48 Minuten währenden Reise im Grenzbereich zwischen Jazz und Rock/Pop wird Bracht begleitet von bekannten Musikern wie dem Posaunisten Nils Wogram, dem Saxofonisten und Klarinettisten Sven Decker, der Sängerin Leana Sealy sowie weiteren Instrumentalisten.

Los geht’s mit „Freedom Nature Dance“, einer überwiegend recht schnellen Komposition, die von Wograms Posaune und Deckers Tenorsaxofon dominiert wird. In „Escape – The Loneliness of the Unbelieving Preacher“ (2) zeigt vor allem Thomas Bracht selbst mit langen Soli an E-Piano, Orgel usw. sein Können, dann glänzen Wogram mit Posaune und Decker mit Bassklarinette. Für mich persönlich ist das schnelle „Hip Elena Hop“ (3) der schönste Titel des Albums, auch wenn hier weder Blech noch Reed im Einsatz sind. Brachts Spiel an EPiano und Synthesizer treibt die Melodie. Das Titelstück „Unterwegs“ (4) ist mit 6:47 Minuten Spielzeit zugleich das längste des Albums. Es bringt mit seinen Tempowechseln und treibenden Rhythmuspassagen sehr gut das Unterwegs-Sein, die Rastlosigkeit zum Ausdruck. Auch hier gibt es immer wieder Raum für längere Soli. „Road to Marneuli“, Stück 5, zeigt starke orientalische Musikeinflüsse. Die georgische Stadt Marneuli liegt – laut Wikipedia – an der Grenze Georgiens zu Aserbaidschan beziehungsweise Armenien. Die Komposition erinnert an Titel von Quadro Nuevo auf dem hervorragenden Album „Grand Voyage“, etwa „Die Reise nach Batumi“. Beim Titel „Maria“ (7) stellt Bracht sein Können am EPiano unter Beweis. Die Schlussnummer „The Hour of the Wolf“ ist das einzige Vokalstück des Albums. Gesungen wird es mit warmer, aber klarer Stimme von Leana Sealy, einer in Dublin geborenen Sängerin mit Eltern aus Barbados beziehungsweise Irland, die in Luxemburg ansässig ist.

Weitere Mitmusiker auf „unterwegs“ sind: Tobias Fritzen (Bass), Konrad Matheus (Drums), Jerome Goldschmidt (Percussion), Stephan Matheus (Trumpet) sowie Chris Simon (Additional Electronics). Erschienen ist das Album mit sehr ansprechendem Cover in Hellblau und Gelb, gestaltet von Anne Völpel und Gitte Buddig, beim Label Portabile Music Trier. 

Insgesamt wirklich hervorragend!“

Jörg Lehn

ES IST VOLL BRACHT!


„Es, das ist das Album «unterwegs…», ein Album, für das es höchste Zeit war! Kennen Sie Nils Wogram, Dee Dee Bridgewater oder Nils Landgren? Dann sollten Sie auch Thomas Bracht kennen! Der Komponist und Pianist (er studierte am Konservatorium der Stadt Luxemburg Jazzpiano und Komposition bei Kris Defoort) und war jahrelang mit etlichen musikalischen Formationen unterwegs.


Weshalb, fragte ich mich, nachdem ich «unterwegs…» gehört hatte, hat dieser Musiker sich so lange Zeit genommen, diesen Schritt zu gehen, sich zu lösen von seiner Rolle als Sideman um sein eigenes Ding herauszubringen? Und irgendwie liefert diese CD nicht nur die Frage, sondern auch die Antwort dazu.

Alle Tracks dieser Aufnahme komponierte Thomas Bracht und spielte sie mit einer Auswahl der Crème de la Crème der Jazzmusiker ein. Die da wären: Nils Wogram - Trombone, Sven Decker - Reeds, Jerome Goldschmidt - Percussion, Leana Sealy - Vocals, Stephan Matheus - Trumpet, Tobias Fritzen - Bass, Konrad Matheus - Drums.

Sicherlich musste er sie nicht lange bitten, denn all diese Kollegen wissen, das Bracht ein großartiger Musiker und Komponist ist!

«Unterwegs…» ist zweifelsfrei ein Jazz-Album, dennoch bin ich davon überzeugt, dass diese Musik so manchen von seiner Überzeugung befreit, keinen Jazz zu mögen. Diese Kompositionen bewegen sich an so mancher Grenze. Sei es Funk, Soul, Rock, Swing oder Weltmusik. Space-like kommt es daher, überraschend, herausragend!

Der titelgebende Song «Unterwegs» ist das längste Stück der CD. Weshalb «unterwegs»? Wenn Sie den Titel hören, wissen Sie, er kann gar nicht anders heißen! Durch geschickte Tempowechsel, einen vorantreibenden rollenden Rhythmus, raffiniert eingesetztes Instrumentarium und markante Soli ist es, als läsen Sie einen Reisebericht. Und was für einen! Ich sage nur: diese «brachtvolle» Reise ist in Batumi noch längst nicht zu Ende! Der ein oder andere weiss, was ich meine.

Einen Eindruck gefällig? Bitteschön: 





Weihnachten kommt wie in jedem Jahr, wieder völlig überraschend! Sollten Sie noch auf der Suche nach einem kleinen großartigen Geschenk sein, hier mein Tipp: 

«unterwegs» Thomas Bracht ... feat. Nils Wogram 

Label www.portabile.de

Informationen auch auf der Website von 

Thomas Bracht

Mein Fazit: Eine gelungene Komposition, nein, neun außerordentlich gelungene Kompositionen! Geschmeidig dennoch eigenwillig, besonders statt 08/15. Crème brûlée statt Wackelpudding!

Herzlichst,

Ihre Rosemarie Schmitt, Kultur-Online“

Thomas Bracht

Thomas Bracht unterwegs

„….Das rockt hin und wieder recht anspruchsvoll, swingt in manchen Momenten sogar bedingungslos.“

Jörg Konrad, Jazzpodium

Der Komponist und Pianist Thomas Bracht aus Traben-Trarbach (* 1970) hat ein sehr gelungenes, aufregendes Album mit neun eigenen Kompositionen veröffentlicht. Es trägt den Titel „unterwegs“. 

Auf dieser fast 48 Minuten währenden Reise im Grenzbereich zwischen Jazz und Rock/Pop wird Bracht begleitet von bekannten Musikern wie dem Posaunisten Nils Wogram, dem Saxofonisten und Klarinettisten Sven Decker, der Sängerin Leana Sealy sowie weiteren Instrumentalisten.

Los geht’s mit „Freedom Nature Dance“, einer überwiegend recht schnellen Komposition, die von Wograms Posaune und Deckers Tenorsaxofon dominiert wird. In „Escape – The Loneliness of the Unbelieving Preacher“ (2) zeigt vor allem Thomas Bracht selbst mit langen Soli an E-Piano, Orgel usw. sein Können, dann glänzen Wogram mit Posaune und Decker mit Bassklarinette. Für mich persönlich ist das schnelle „Hip Elena Hop“ (3) der schönste Titel des Albums, auch wenn hier weder Blech noch Reed im Einsatz sind. Brachts Spiel an EPiano und Synthesizer treibt die Melodie. Das Titelstück „Unterwegs“ (4) ist mit 6:47 Minuten Spielzeit zugleich das längste des Albums. Es bringt mit seinen Tempowechseln und treibenden Rhythmuspassagen sehr gut das Unterwegs-Sein, die Rastlosigkeit zum Ausdruck. Auch hier gibt es immer wieder Raum für längere Soli. „Road to Marneuli“, Stück 5, zeigt starke orientalische Musikeinflüsse. Die georgische Stadt Marneuli liegt – laut Wikipedia – an der Grenze Georgiens zu Aserbaidschan beziehungsweise Armenien. Die Komposition erinnert an Titel von Quadro Nuevo auf dem hervorragenden Album „Grand Voyage“, etwa „Die Reise nach Batumi“. Beim Titel „Maria“ (7) stellt Bracht sein Können am EPiano unter Beweis. Die Schlussnummer „The Hour of the Wolf“ ist das einzige Vokalstück des Albums. Gesungen wird es mit warmer, aber klarer Stimme von Leana Sealy, einer in Dublin geborenen Sängerin mit Eltern aus Barbados beziehungsweise Irland, die in Luxemburg ansässig ist.

Weitere Mitmusiker auf „unterwegs“ sind: Tobias Fritzen (Bass), Konrad Matheus (Drums), Jerome Goldschmidt (Percussion), Stephan Matheus (Trumpet) sowie Chris Simon (Additional Electronics). Erschienen ist das Album mit sehr ansprechendem Cover in Hellblau und Gelb, gestaltet von Anne Völpel und Gitte Buddig, beim Label Portabile Music Trier. 

Insgesamt wirklich hervorragend!“

Jörg Lehn

„Mit elektronischen Effekten eröffnet „Freedom Nature Dance“. Dabei kann man schon an House und Techno denken, insbesondere angesichts der nicht nur rhythmischen Redundanzen. Über diesen schweben die dumpfen Klangwolken, die die Bläser erzeugen, darunter Sven Decker am Tenorsaxofon und Nils Wogram an der Posaune. Das Stück klingt frisch und gleicht einer Aufforderung zum Tanzen: „Shake your bones“. Ähnliches muss man auch zu anderen Songs anfügen, die durchaus mit Elementen von House und Techno spielen.“

„Der ECHO-Preisträger Nils Wogram verleiht der Produktion ihre unverwechselbare Klangfarbe. Der in Köln beheimatete Saxofonist Sven Decker, aus der modernen Essener Schule kommend, gilt als einer der innovativen jungen Wilden auf dem nationalen und internationalen Jazzparkett. Die besondere Besetzung mit Percussions und Schlagzeug hebt die einzigartige Klangwelt der Veröffentlichung nur hervor.

„Man könnte von einer sehr gelungenen Melange sprechen, bei der verschiedene Strömungen von Jazz und Rock eine wichtige Rolle spielen.“

„Gewinnt man vielleicht so die Generation U30 für den Jazz der Gegenwart?“

Ferdinand Dupius-Panther, Jazzhalo

Wer die Hüften zu jazziger Musik bewegen will, sollte bei Thomas Bracht reinhören. 

Auf der CD „Unterwegs“ kreuzt der Tastenmann und Komponist von der Mosel

pfiffig zwischen Rock pop und Jazz. Kernige Tieftonriffs treffen auf luftige Keyboardmelodien, moderne Dance und zeitlose Rock-Grooves; zugleich erquicken kunstvolle Improvisaionen und Stolperrhythmen den Jazzfreund. Bei diesem süffigen Mix lässt sich Bracht neben den Triopartnern Tobias Fritzen (Bass) und Konrad Matheus (Schlagzeug) unter anderem von Sven Decker (Saxofon, Klarinette), vom New Yorker Jerome Goldschmidt (Percussion) und vom Posaunen-Star Nils Wogram unterstützen.“ 

Stefan Uhrmacher, Saarbrücker Zeitung

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ES IST VOLL BRACHT!


„Es, das ist das Album «unterwegs…», ein Album, für das es höchste Zeit war! Kennen Sie Nils Wogram, Dee Dee Bridgewater oder Nils Landgren? Dann sollten Sie auch Thomas Bracht kennen! Der Komponist und Pianist (er studierte am Konservatorium der Stadt Luxemburg Jazzpiano und Komposition bei Kris Defoort) und war jahrelang mit etlichen musikalischen Formationen unterwegs.


Weshalb, fragte ich mich, nachdem ich «unterwegs…» gehört hatte, hat dieser Musiker sich so lange Zeit genommen, diesen Schritt zu gehen, sich zu lösen von seiner Rolle als Sideman um sein eigenes Ding herauszubringen? Und irgendwie liefert diese CD nicht nur die Frage, sondern auch die Antwort dazu.

Alle Tracks dieser Aufnahme komponierte Thomas Bracht und spielte sie mit einer Auswahl der Crème de la Crème der Jazzmusiker ein. Die da wären: Nils Wogram - Trombone, Sven Decker - Reeds, Jerome Goldschmidt - Percussion, Leana Sealy - Vocals, Stephan Matheus - Trumpet, Tobias Fritzen - Bass, Konrad Matheus - Drums.

Sicherlich musste er sie nicht lange bitten, denn all diese Kollegen wissen, das Bracht ein großartiger Musiker und Komponist ist!

«Unterwegs…» ist zweifelsfrei ein Jazz-Album, dennoch bin ich davon überzeugt, dass diese Musik so manchen von seiner Überzeugung befreit, keinen Jazz zu mögen. Diese Kompositionen bewegen sich an so mancher Grenze. Sei es Funk, Soul, Rock, Swing oder Weltmusik. Space-like kommt es daher, überraschend, herausragend!

Der titelgebende Song «Unterwegs» ist das längste Stück der CD. Weshalb «unterwegs»? Wenn Sie den Titel hören, wissen Sie, er kann gar nicht anders heißen! Durch geschickte Tempowechsel, einen vorantreibenden rollenden Rhythmus, raffiniert eingesetztes Instrumentarium und markante Soli ist es, als läsen Sie einen Reisebericht. Und was für einen! Ich sage nur: diese «brachtvolle» Reise ist in Batumi noch längst nicht zu Ende! Der ein oder andere weiss, was ich meine. 

Weihnachten kommt wie in jedem Jahr, wieder völlig überraschend! Sollten Sie noch auf der Suche nach einem kleinen großartigen Geschenk sein, hier mein Tipp: 

«unterwegs» Thomas Bracht ... feat. Nils Wogram 

Label www.portabile.de

Informationen auch auf der Website von 

Thomas Bracht

Mein Fazit: Eine gelungene Komposition, nein, neun außerordentlich gelungene Kompositionen! Geschmeidig dennoch eigenwillig, besonders statt 08/15. Crème brûlée statt Wackelpudding!

Herzlichst,

Ihre Rosemarie Schmitt, Kultur-Online“